Geschäftliche Zeiten
Februar 3, 2007
Hamburg hin und zurück. Durch luftige Nebelbänke. Durch bayerisches Wolkengebirg. Durch dunkelblauschwarze Flugzeugschleifen. Durch Geduldsproben. Und einem extra Flügelschlag über der Queen Mary, die satt und ganz beengt im Trockendock liegt und auf ein neues Kleid wartet. Man reist und reist und reist, düst und jetet und kommt an in Restaurants und Redaktionsstuben, redet und parliert mit Menschen, die man nicht kennt, auch nicht kennen lernen wird über den Stundenhorizont hinaus, dann schaukelt man mit Taxen dort vorbei, wo das Leben eigentlich lebt und haust, schaukelt und taxametert zurück zum Flughafen, düst und jetet erneut, lässt Handyquakende Menschen an sich vorüber ziehen, wartet und döst, schlecht sitzend, schlecht verbogen, schlecht verdauend, lässt Zeit vorüber rinnen, teilnahmslos fast, obwohl es doch die eigene Lebenszeit ist – die eigene.
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