Ach Herr Mehdorn
Januar 15, 2008
Jetzt lassen Sie die Katze also aus dem Sack: Preiserhöhungen, Entlassungen von Mitarbeitern und Verlagerung von Arbeitsplätzen.
Auf letzteres freut sich die Ephemeridenzeit schon ganz besonders. Endlich hält der Zug nicht mehr an jeder Gießkanne, sondern rauscht gleich durch bis zum Hauptbahnhof “Mongolei Mitte”. Da sind die Leute prima günstig und kosten nur 10 Cent die Stunde. Und der teure Unterhalt der Gleise lässt sie ab jetzt von kriminellen Jugendlichen oder unseren hessischen Gefängniskindern aus Bootcamps bestreiten; die können sich abreagieren und auf Qualität und Sicherheit im Schienennetz kommt es ja ohnehin nicht so an, gelle?
Hauptsache die eigene Kohle stimmt. Und die Rendite für den (Noch)-Eigentümer.
Entry Filed under: Nachgedacht. Schlagworte: Arbeitsplätze, Bahn, Entlassungen, Mehdorn, Preiserhöhung.
Trackback this post | Subscribe to the comments via RSS Feed