Riesige Verluste der Bayerische Landesbank. Notopfer nötig!
März 26, 2008
Dem Bayerischen Finanzchef Erwin Huber dürfte das Wasser zum Halse gereichen: Denn die Verluste der Bayerischen Landesbank, deren Oberaufsicht ihm höchstselbst obliegt, drohen auf 3,8 Milliarden Euro anzusteigen. Huber, der wahlweise von nichts wußte oder der keine ungeprüften Zahlen herausgeben wollte, hat seiner eigenen Unfähigkeitslogik gemäß nichts gegen die höchst spekulativen und höchst verantwortungslosen Sub-Prime-Geschäfte “seiner” Bank unternommen. Verantwortung zeigen wird er wahrscheinlich dennoch nicht. Viel lieber wird ihm persönlich wohl das Ackermann-Modell schmecken, welches vorsorglich schon einmal nach ‘aktiver Mithilfe des Steuerzahlers’ rief.
Die Ephemeridenzeit, die zufällig einen Taschenrechner zur Hand hat, tippt 3.800.000.000 Euro geteilt durch 12.488.392 Einwohner und siehe da: Das Bayerische Landesbank-Debakel wird jedem Bayer nur ein Notopfer von 304 Euro abverlangen. Na gut - es müssen auch die Zweijährigen ran und auch die Harz-IV-Empfänger. Aber für den Huber, nicht wahr, schaffen die Bayern das!
Entry Filed under: Nachgedacht. Schlagworte: Bayerische Landesbank, Erwin Huber, Notopfer, Verluste, Wirtschaft.
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