Dienstgeheimnisse für alle!
April 6, 2008
Was GSG9, Soldaten und Polizisten können - nämlich ihr Spezialwissen zu versilbern - sollen doch auch Ärzte, Juristen und Pfarrer tun dürfen. Findet die Ephemeridenzeit.
Die Ärzte können, spätestens nach ihrer Verrentung, die Patientenakten an Versicherer verkaufen. Rechtsanwälte haben prima Abnehmer bei den Steuerbehörden. Und wenn ein Pfarrer sich nicht nur an Gottes Allmacht, sondern vielleicht ab und wann einmal an die hiesige Tagespresse wendet, kann daran doch nichts Schlechtes sein - solange es dem Opferstock dient.
Also, liebe Gaddhafi-Lehrer, geht weiter so um mit Euren schönen Geheimnissen. Wir tun es dann auch mir den Eurigen! Lächelt die Ephemeridenzeit und wünscht einen friedlichen Sonntag.
Entry Filed under: Nachgedacht. Schlagworte: Dienstgeheimnis, GSG9, Politik.
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1.
bendowa | April 6, 2008 at 5:03 Uhr nachmittags
Du solltest das bitte nicht so stark verallgemeinern. Laut Medien war das ein Soldat. Es kann doch auch sein das die Obrigen einfach vergessen haben, das sie ihre Spezialkräfte zur freundschaftlichen Hilfe im ” Urlaub” dorthin geschickt haben. Ein Mandat hätten sie sicher nicht bekommen. nur eine These
http://sporttologie.wordpress.com
2.
ephemeridenzeit | April 6, 2008 at 6:11 Uhr nachmittags
Lieber Bendow-Blogger,
geschenkt!
Das Beispiel zeigt doch nur nachdrücklich, dass nicht alles glänzt, was sich staatliche Organisation nennt. Egal ob Soldat oder Polizist - das Risiko des Missbrauchs von Informationen ist immer dann besonders bedenklich, wenn die Daten in die falsche Hände kommen. Es ist nicht so lange her, da hat die Öffentlichkeit ja erfahren, dass BNDler beispielsweise Akten auf private Rechnung verkauft haben.
Meine Vorschläge, auch weitere Geheimnisträger von ihrer Pflicht zu entbinden, war und ist selbstredend nur parodistisch gemeint.
Beste Grüße von der Ephemeridenzeit