Archiv für April, 2011

Apropos Strom-Preise

Die Ephemeridenzeit fragt sich, wieso eigentlich die Strom-Preise steigen müssen, nur weil Investitionen in neue Techniken nach einem möglichen Atomausstieg getätigt werden?

Erhöht der Bäcker seine Brötchenpreise, nur weil er einen neuen Ofen kauft? Werden die Haarschnitte teurer, weil der Frisör in eine moderne Ladenausstattung investiert? Will der Fleischer mehr für seine Frikadellen, weil er nun über einen größeren Kühlraum verfügt?

Nein? Eben. Warum also brabbelt Politik und E.on-RWE-Konsorterei schon heute von steigenden Strompreisen? Geht es vielleicht nur darum, um die Menschen in Deutschland kopfscheu zu machen? Herrschen durch Angst, und sei es Angst um das liebe Portemonnaie?

Die Ephemeridenzeit jedenfalls empfiehlt: Man frage einmal beim Frisör, beim Fleischer und beim Bäcker nach, wie deren Investitionen sich auf die Preisgestaltung auswirkt.

April 28, 2011 at 6:12 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Sarrazin ist integrationsfähig

Wer hätte das gedacht? Der Erfinder der Theorie zur Genkartoffel-Anwendung auf die Entwicklung des Intelligenzquotienten (oder so ähnlich, zumindest ähnlich wissenschaftlich substanziell) hat eine ganze Ladung Friedrichshainer Staub gefressen und zeigt sich integrationsfähig: Sarrazin bleibt Sozi.

Das findet die Ephemeridenzeit wirklich prima, also nicht dass er Sozi bleibt, aber dass sein beschnäuzertes Mäulchen einmal nicht zur Klappe sich aufreißt.

Weshalb der Vorschlag in die Runde gemacht wird: Wie wäre es mit einem Parteiausschlussverfahren jede Woche für den Herrn Sarrazin? Dann wäre endlich Ruhe an der Deutschtümeleifront

April 26, 2011 at 7:10 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Chinesen träumen von der Schweiz

Ach China! Da ist auch nicht mehr alles Braunkohle, was qualmt. Und all die schönen Handelsüberschüsse! Auch nur in US-Dollar bezahlt, und die vermehren sich bekanntermaßen mittlerweile schneller als Sarrazins Kopftuchkinder. Und so freuen sich die Schweizer Banken über den Zuzug von chinesischen Millionärs-Milliarden. Nach Eigenaussagen der UBS beispielsweise: 11 Milliarden Schweizer Franken Mittelzufluss, in einem Quartal wohlgemerkt.

Da kann sich der mittelmäßige Schweizer Bänker freuen und muss sich nicht mehr grämen, dass ein fernstverflossener deutscher Finanzminister noch die Kavallerie über die Alpen schicken wollte, um einen bös unterstellten Steuerhinterziehungssumpf austrocknen zu lassen.

Wer hat das fiskalische Steuerparadies erfunden, fragt sich die Ephemeridenzeit? Eben. Die Schwzyer. Sagen jetzt auch die Chinesen.

April 26, 2011 at 7:00 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar


 

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